Kalibrierung des Monitors

Professional photographer monitor with shading hood and calibrator isolated on white background with clipping path
Professional photographer monitor with shading hood and calibrator isolated on white background with clipping path

SpectraProof-Benutzer mit hardwarekalibrierbaren Monitoren wie Eizo, Viewsonic oder BenQ kalibrieren normalerweise mit der mitgelieferten Kalibrierungssoftware. Es gibt jedoch immer wieder Anwendungen, bei denen diese Software nicht verwendet werden kann. Dies ist z.B. der Fall, wenn ein großformatiger NEC- oder LG-Monitor verwendet wird, der in einer Druckmaschine installiert ist. Apple-Benutzer verwenden gerne ihr Apple-Display, bei dem die Hardware-Kalibrierungskomponente fehlt. Solche Bildschirme können in SpectraProof über die Kalibrierungsroutine gesteuert werden. Die Helligkeit der einzelnen Farbkanäle kann über ein Ampelsystem eingestellt werden. Auch die Verstärkung jeder der drei RGB-Komponenten kann angepasst werden. Auf diese Weise lässt sich der gewünschte Farbort bestmöglich darstellen oder erreichen, und zwar rein über die Hardware.

Der in SpectraProof integrierte Assistent für die Monitorkalibrierung sagt dem Benutzer, wo er auf dem Monitor Änderungen vornehmen muss und wie viel Helligkeit oder Farbe er positiv oder negativ verändern muss. Das Ergebnis ist ein Softproof, der so genau wie möglich mit der Zielfarbe übereinstimmt. Wenn alle Ampeln in SpectraProof grün sind, arbeitet die Software weiter und erstellt ein ICC-Profil des Monitors. Dies ist ideal für Benutzer, die keinen hardwarekalibrierbaren Monitor haben.

Wenn Sie eines der Flaggschiffmodelle der CG-Serie von EIZO besitzen, können Sie die EIZO Calibration Cloud kostenlos nutzen. Über eine Webbrowser-Schnittstelle können Sie die Kalibrierung Ihrer mehreren vorhandenen Bildschirme aus der Ferne verwalten, konfigurieren und auslösen.

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